Spendenübergabe an den Verein Hilfe für Tschernobyl e.V.

Furtwangen/Vöhrenbach. Eine Spende von 1500 Euro ist an den Vöhrenbacher Verein “Hilfe nach Tschernobyl” gegangen. Barbara Weis (President), Robert Hönl (Activity Manager) und Udo Zier (Member) des Lion Clubs Triberg-Schwarzwald überreichten den Scheck an Verena Schafranski und Fred Heinze.

Der Lions Club der Region gehört zu den 46 000 weltweiten Zellen mit insgesamt mehr als 1,36 Millionen Mitgliedern. Humanitäre Hilfe, Friedensförderung und der weltweite Einsatz für gegenseitiges Verständnis hat sich die Organisation auf die Fahnen geschrieben. In der Region hat der 32 Mitglieder umfassende Club die Tschernobyl-Kinder seit Jahren unterstützt. Zum neunten Male wurden die Kinder am 12. August, dem internationalen Tag der Jugend, von der Firma Zier im Katzensteig empfangen und zu einer Besichtigung des Betriebs eingeladen. Danach ging es zum Reinerhof, bei Kaffee, Kuchen, Spaß und Spiel machten alle mit. Die Familie Schwer, die sich rührend der Kinder annimmt, bot eine Hofbesichtigung an und sorgte mit einer Eisschleuder, einem Schokokuss-Apparat, für viel Vergnügen.

Die Lions Club-Mitglieder machten wieder beim Trödlermarkt mit und erwirtschaften mit ihren selbst gefertigten Lavendel-Säckchen, in die sie 100 Stunden investiert hatten, und Flohmarktartikeln 700 Euro. Daneben gingen 800 Euro Zuwendungen ein. Glücklich war Fred Hinze über den Gesamtbetrag, der dem Verein und in erster Linie den Kindern und deren Eltern zugute kommt. Die jährlichen Aktionen, die Busse und viele kleine Dinge kosten Geld.

Mehr als erfreulich ist der Effekt: Der Aufenthalt der Kinder zeigt enormen gesundheitlichen Nutzen. Die dreiwöchigen Ferien im Schwarzwald entsprechen einem Jahr Erholung. Nur durch die vielen Helfer, die Unterstützer und das Umfeld sei diese Hilfe möglich. Die Vertreter beider Vereine waren sich einig, dass es auch nächstes Jahr eine Veranstaltung gibt. Die Nebenwirkung ist, dass viele Partnerschaften entstanden, die die Vereinsarbeit bedeutend erleichtern. Alle 30 Mitglieder werden durch das Miteinander aufgebaut und ihre Tätigkeit wird gestärkt. Großes Lob gab es für Verena Schafranski, die die Hauptarbeit übernahm, für Kontakte nach Weißrussland sorgt und die Fühler im Schwarzwald ausstreckt. Gut Deutsch sprechen die weißrussischen Betreuer, die in Minsk eine gute Ausbildung erhalten und teils als Lehrer wirken.

Schwarzwälder-Bote, 12.09.2015

Pressebericht 12.09.2015